Fraunhofer ISE schätzt das technische Photovoltaikpotenzial auf degradierten, entwässerten Moorböden in Deutschland auf 134 bis 268 GW. Unter Berücksichtigung von Schutzgebieten und Nutzungsbeschränkungen kommen etwa 334.500 Hektar grundsätzlich infrage.
Solarstrom und Flächenrenaturierung
Moor-PV verbindet Stromerzeugung mit der Wiedervernässung zuvor entwässerter Böden. Deutschland fördert geeignete Anlagen seit 2023; der neue Leitfaden behandelt Planung, Bau, Betrieb, Wartung und Rückbau.
Bei der Beschaffung müssen Baugrund, erhöhte oder spezielle Unterkonstruktionen, Wasserführung, Korrosionsschutz, Wartungszugang und ökologische Überwachung berücksichtigt werden. Der Projektwert wird damit nicht nur am Energieertrag, sondern auch an Flächenverträglichkeit und Emissionsminderung gemessen.
